Steuern

Wichtiger Hinweis:

Nur zur Information bei gewerblicher Anlagen-Nutzung

Umsatzsteuer hereinholen
Nach dem Kauf einer PV-Anlage kann die bei der Anschaffung gezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückgefordert werden. Dafür ist nur eine Umsatzsteuervoranmeldung beim zuständigen Finanzamt einzureichen. Voraussetzung ist, dass der Betreiber der Anlage durch die tägliche Einspeisung ins Stromnetz nachhaltig Gewinne erzielen will und damit zum Unternehmer wird. Sofern noch kein Gewerbe existiert, ist ein Gewerbe bei der Gemeinde anzumelden.

Abschreiben und Zinsbelastung geltend machen
PV-Anlagen können über 20 Jahre gewinnmindernd linear mit 5 % abgeschrieben werden. Auch die Zinsen für die Abzahlung eines Bankdarlehens können als Finanzierungskosten abgezogen werden. Die Finanzierungskosten werden dann mit den Gewinnen aus der Einspeisung in das Stromnetz gegen gerechnet und bei der Einkommenssteuererklärung (bzw. Körperschaftssteuererklärung) geltend gemacht. Darüber hinaus können in der Steuererklärung weitere Kosten geltend gemacht werden, die im Zusammenhang mit der Anlage stehen, angefangen von der Zählermiete über Versicherungen, Reparaturen, Kontoführung, bis hin zum Steuerberater.